Chillis Tagebuch

Einträge im Tagebuch ‘Bretagne‘

Die Strände der Bretagne

Meine Berichte aus Frankreich möchte ich mit dem abschließen, was mir in diesem Urlaub den meisten Spaß gemacht hat – die Strände und das Meer.  Ich erspare euch hier dichterischen Ergüsse, mit Worten kann ich so schönes schwerlich beschreiben. Ich kann ja Bilder zeigen und die sagen nun mal mehr als tausend Worte.
 
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An jedem Strand, den Brigitte und Yves (Lillys Besitzer) uns gezeigt haben, war dieser saubere, feine Sand
 
Wellen Gischt kleine Hunde Urlaub mit Hund in Urlaub Frankreich
Tolle Wellen, oder? Je nach Wetter und Sonne war das Wasser mal blau, mal türkisgrün.
 
Endlose Hunderennpisten vor toller Kulisse
 
Rednock Be my Lilly
Als Kavalier habe ich Lilly wiedermal mit meinem Ball spielen lassen.
 
Ich durfte ja auch mti Lillys Ball mitspielen. Hunde Terrier Zusammenprall Unfall
Ich durfte ja auch mit Lillys Ball spielen.
 
Manchmal passte die Choreographie nicht ganz.
 
Hunde Terrier Zusammenprall Unfall Hunde Terrier Zusammenprall Unfall
Lillys Chef Yves kümmert sich immer darum,
 
dass wir in Bewegung blieben.
 

mehr Bilder: Manchmal kam das Wasser ganz schön schnell auf uns zu
 

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Hatten meine Leute keine Lust mehr auf Strand bin ich eben alleine mit unserem Ferienhaus-besitzer Monsieur Dartige am Strand Muscheln sammeln gegangen.
 
Danach war ich aber immer sehr, sehr müde und habe mich vor der warmen Heizung entspannt für den nächsten Strandausflug.
 
Schwesterchen Lilly, wir sehen uns bestimmt wieder!

Ausflug nach St. Malo

Wenn ich schon mal in der Bretagne bin, dann darf ein Ausflug in die alte Korsarenstadt St. Malo natürlich nicht fehlen. Lilly hat mir erzählt, dass es dort bei Ebbe einen riesigen Strand zum Toben und Rennen gibt. So haben wir uns gerne auf die Reise mit unseren Leuten gemacht. Aber irgendwas ist wohl falsch gelaufen. Lilly, die haben uns nicht verstanden! Wir sind kreuz und quer durch die Stadt gelaufen. An allen möglichen Geschäften haben Brigitte, Lillys Frauchen und Sabine eingekauft. Die große Kirche haben unsere Leute besichtigt und wir mußten draussen warten. SO haben wir uns einen Tag in St. Malo aber nicht vorgestellt. Dann nach all dem Touristengedönsel sind wir auch noch zigtausend Stufen an einer Wand hochgekraxelt.

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Hoch hinauf sind wir gekraxelt.
 
Dabei warnen doch überall Schilder vor den Wellen.
 
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Diese Mauer ist ja endlos lang.
 
Schau, Lilly, da unten ist der Strand!
 
Endlich unten. Lilly hat Recht, der Strand ist endlos.
Endlich aus der Stadt raus und von der Mauer runter. Lilly hat Recht, der Strand von St. Malo ist endlos.
 
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Los Klaus, schmeiss schon den Ball.
 
Endlich wieder rennen. Es ist so toll in Frankreich.
 
Immer hat Lilly meinen Ball!
 
Rednock Be my Lilly
Nach soviel toben ist mein Schweisterchen ganz schön aus der Puste. (Und ich habe meinen Ball wieder)
 

Unser Quartier – oder besser das Traumhaus!

Sonnenaufgang Bucht Cancale Muschelsammler
Die Farbe der Lüge Drehort Chabrol Claude Cancale Chilli Parson Nun, eigentlich gibt es ja über Ferienhäuser nicht viel zu erzählen. Aber über unsere Unterkunft in diesem Urlaub muss ich doch ausführlich berichten. An dem gesamten Strandabschnitt der Bucht von Radegonde bei Cancale gibt eigentlich nur ein Haus, das direkt am Meer liegt. Alle anderen Häuser liegen weiter zurück auf den Steilküsten. Und dank Lillys Frauchen und Herrchen haben wir die Möglichkeit bekommen unsere Tage in der Bretagne in diesem Haus am Meer verbringen zu können. Es gehört zum Schlösschen "Le Vaulerault". Zum Schloss mit seiner drei Hektar großen Parkanlage führt eine Doppelallee mit alten, großkronigen  Kastanienbäumen.
Nach der Fahrt durch ein großes Tor in der Mauer, die die gesamte Anlage umgibt, wird der Blick auf das über 300 Jahre alt Schloss mit seinen Nebengebäuden frei. Das Schloss selber hat eine ganz besondere Atmosphäre. Herrliche hohe Räume, der alte, über Jahrhunderte ausgetretene Bodenbelag, riesige Kamine, stilvolle Einrichtung und die Besitzer wohnen dort. Das heißt, es ist noch Leben im Schloss. Es ist kein "kaltes" Museum.
 Am Schloss vorbei führt ein Weg runter durch einen wunderbar verwilderten Teil der Parkanlage. Hier stehen wie auf der Allee uralte Kastanien. Rechts grenzt sich der Park mit einer hohen Granitmauer gegen den Park des Nachbarschlosses ab. Nach links grenzen eine höher gelegene Wildwiese und der klassische, gradlinige, gepflegte Schlosspark das Gelände ab. Und am Ende des verwilderten Park ist eine rund zwei Meter tiefe Stufe im Gelände. Dorthinunter liegt das kleine Ferienhaus. Zur linken Hand ein eingewachsenes Bootshaus und zur rechten das Haus. Nach vorne begrenzen eine Mauer und ein wunderschönes weißes Tor das Haus zum Strand hin ab. Der Strand liegt noch mal gut sechs Meter tiefer als das Haus.  LeVaulerault Allee Park Bretagne Cancale
Haus vom Strand Zugang Tor Cancale Ferienhaus Bretagne Chilli Bei Flut aber kommt das Wasser bis zum Tor hinauf und bei Springflut spritzen die Wellen auch mal über die Mauer. Hinter dem Tor habe ich eine eigene Railway zum Strand. Eine durch eine Mauer begrenzte Rampe führt zum Strand hinunter. Ich aber flitze nur auf der Mauerkrone um nach unten zu gelangen. Als das erste Mal Flut war habe ich etwas dumm geschaut. Meine Railway endete direkt im Wasser. Chabrol Claude diente dieses kleine Haus als Drehort für seinen Film „Die Farbe der Lüge“. Wenn ihr euch den Film, der übrigens sehenswert ist, mal ansehen solltet – im und am Haus hat sich nichts geändert. Selbst das Essgeschirr ist noch dasselbe.
Das Haus selber hat seinen ganz eigenen Charme. Vermutlich war es vor 300 Jahren ein Gebäude zur Verarbeitung der Austern und Fische, die in der Bucht von Cancale gefangen wurden. Es hat fast einen Meter dicke Mauern aus geschichtetem Granitbruch mit groben, grauen Fugen. Die Zwischendecke besteht aus dicken Balken auf denen ein weißer Holzbelag genagelt ist. Dieser Belag ist gleichzeitig Decke über dem Erdgeschoss und Boden für das Obergeschoss. Es hört sich sehr seltsam an, wenn man unten am Tisch sitzt und oben bewegt sich jemand in den Schlafzimmern. Es knarzt und rumpelt, als würde die Decke gleich nachgeben. Aus allen Fenster und der zweiflügeligen Terrassentür hat man einen grandiosen Blick über die gesamte Bucht. Im Erdgeschoss ist ein großer Tisch, ein kleiner Sitzplatz, eine Couch und eine volleingerichtete Küche. Abgetrennt ist unten das Bad mit einer Dusche angelegt. Das Duschwasser ist richtig schön heiß, sagt Sabine.
Es gibt keine Innentreppe zum Obergeschoss! Zu den Schlafzimmern gelangt man über eine recht abenteuerliche, schiefe Aussentreppe. Tagsüber ist das kein Problem. Aber nachts ist die Taschenlampe der wichtigste Begleiter. Klar, ich als Hund bräuchte das nicht. Aber für Klaus und Sabine wäre der Weg nach oben (oder nach unten zum Klo) ohne Taschenlampe kaum möglich. Durch die abgelegene Lage sind die Nächte am Haus nämlich wirklich pechschwarz. Und ganz nebenbei erwähnt auch wunderbar ruhig, fast lautlos. Selbst ich, Chilli, als weißer Hund bin nachts am Ende der Leine nicht mehr zu sehen. Ferienhaus Frankreich Bretagne Chilli

Hier gibt es viele Bilder mehr aus dem Inneren und der Umgebung direkt am Haus.

Die Tage in diesem Urlaub beginnen wunderschön. Um 6 Uhr wecke ich meine Leute ganz vorsichtig. Klaus öffnet das Schlafzimmerfenster zur Bucht. Wir kuscheln uns nochmal gemeinsam ins warmen Bett und lauschen dem Konzert der Brachvögel in der Dunkelheit. Es wird im Herbst erst ab 8 Uhr ein wenig hell. Und dann geht die Sonne auf! Ein unbeschreibliches, jedes Mal wieder einmaliges Naturschauspiel. Lillys Frauchen beschreibt es sehr treffend so: „Jeden Morgen wird hier die Welt neu geboren.“

Sonnenaufgang Bucht Cancale Muschelsammler

Hallo Schwesterchen!

Ja, Yipiie, Hurra, ich bin da!
Zwei Tage hat es gedauert und jetzt kurz vorm Dunkelwerden haben Klaus und Sabine es tatsächlich geschafft mich nach Cancale zu bringen. Am Schlößchen "Le Vaulerault" hat Lilly schon auf mich gewartet. Hoffentlich nicht zu lange. Ich will ja keinen schlechten Eindruck machen. Sabine hat mir erzählt, das Frauen recht überlaunig werden können, wenn sie zu lange warten müssen.

Le Vaulerault Anklunft Cancale St. Meloir des Ondes
Da, endlich sehe ich Lilly wieder.
 
Rednock Be my Lilly Parson Russell Terrier Rednock Be my Lilly Parson Russell Terrier
Lilly, lauf  nicht weg. Ich bins, dein Bruder, dein Date.
 
Was ist sie ein entzückendes Mädel geworden.
 
Ja, rumtoben wie früher. Wir verstehen uns immer noch prima.
Ja, rumtoben wie früher. Wir verstehen uns immer noch prima!
 
Park Le Vaulerault
Ach, Lilly noch nicht wieder gehen! Sehen wir uns wenigstens morgen wieder?

Weiter gehts Richtung Bretagne

Nach dem langen Abend am Strand Deauville habe ich im L’ Amiraute hervorragend genächtigt. Mit dem Sonnenaufgang zogen wir zum Frühstücksraum. Natürlich wieder hoch durch die Luft mit der Schienenbahn, das ist ja wie Kirmes. Es gab ein ordentliches Buffet mit allen was Hund und Mensch für den Start in einen langen Tag brauchen. So früh waren wir fast alleine dort. Nur ein paar Business-Leute in schicken Sachen waren so früh aufgestanden. Seltsam, genau wie den Yorkie am Strand habe ich auch die nicht verstanden.

Zimmer Hotel Deauville Frühstück Deauville Amiraute
Im Bett – nie ohne mein Schnuffeltier!
 
Frühstück unter Palmen
 
Chilli Rednock Parson Terrier Zwieback Parson Russell Terrier Chilli
Ihh, Zwieback, muss das sein?
 
Bitte Käse, ich bin schließlich in Frankreich.
 
Honfleur Strassen Honfleur Haus
Ein typischer Touristenausflug in der Normandie  muss sein – krumme Häuser in Honfleur ansehen. 

Was soll ich als kleiner Hund zu Honfleur sagen? Eng, selbst am Montagmorgen voll mit Touristen und nicht wirklich interessant für Hunde. Ein Streifzug durch die engen, steilen und dunkelen Gassen zwischen den Häusern lohnt trotzdem. Da fühlt man sich wie der rattenfangende Schiffsterrier des Korsaren Robert Surcouf vor dem Aufbruch zu einer großen Kaperfahrt. Wirklich, eine Atmosphäre wie in großen Piratenfilmen.
Mittags sind wir dann endlich wieder losgefahren. Ich muss doch zu Lilly!

Omaha Beach Normandie
 Obwohl ich es doch eilig habe, ein kurzer Stop am geschichtsträchtigen Omaha Beach musste sein.
 
Chilli seen.by Terrier Strand
Na ja, und dann mußte noch ein Zwischenstop an der Küste extra für mich eingelegt werden.
 
Chilli Strand Frankreich Fisch Terrier
Ich stelle fest, die Fische in Frankreich haben größere Köpfe als ich. Also immer schön Obacht am Meer!